<b>Herrenkontor. Ganz Ihr Stil.</b><br /><br />Herrenkontor ist der Spezialist für Herrenmode. Ihr Anspruch ist unsere Herausforderung in Sachen Service und Vielfalt. Wir bieten Kleidung unter anderem von Hugo Boss, Strellson, Bogner, Joop, Tommy Hilfiger, Lacoste und Jack Wolfskin. Unser Sortiment erweitert sich ständig. Allein deshalb lohnt es sich, den Herrenkontor-Shop regelmäßig zu besuchen.

Krawatte Olymp Sonja Kampy

Herrenkontor. Ganz Ihr Stil.

Herrenkontor ist der Spezialist für Herrenmode. Ihr Anspruch ist unsere Herausforderung in Sachen Service und Vielfalt. Wir bieten Kleidung unter anderem von Hugo Boss, Strellson, Bogner, Joop, Tommy Hilfiger, Lacoste und Jack Wolfskin. Unser Sortiment erweitert sich ständig. Allein deshalb lohnt es sich, den Herrenkontor-Shop regelmäßig zu besuchen.
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Die Krawatte:
Kostümgeschichtlich steht der Begriff Krawatte für alle Formen der Langbinder und
Querbinder sowie Plastrons, Halstücher und Krawattenschals. Als Königin der Krawatten wird die Schleife bezeichnet. Die klassischen Maße einer Krawatte liegen bei einer Länge
Von 140-150cm und einer Breite von 6-11cm. Davon abweichende Maße sind stark der Mode
Unterworfen und zeugen nicht von langer Gültigkeit. Die Krawatte sollte so gebunden werden, dass die Spitze in der Höhe des Hosenbundes liegt. Die Kunst des Krawattenbindens
ist auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück zu führen und wurde in verschiedensten Schriften veröffentlicht. Hierzu gehören „Necklothiana or Tietania“, „Cravatiana ou Traité
renergal des Cravates“ oder LÀrt de mettre sa Cravatte. Letztere beschrib in 18 Lektionen die Kunst des Krawatten Bindens. Man unterscheidet in folgenden Knotenvarianten:
1. Der asymmetrische, einfache Four in hand Knoten
2. Der symmetrische einfache Windsor Knoten
3. Der symmetrische doppelte Windsor Knoten
Die Mutter aller Krawattenknoten ist der Four-in-hand Knoten. Die Besonderheit liegt in seiner Eleganz und der kleinen Falte unterhalb des Knotens. Hierzu steckt man den Zeigefinger beim Zuziehen von unten in den Knoten. Im Vergleich zum symmetrischen und bauchigen Windsor Knoten wirkt der Four-in-hand schlank und fein. Die Veränderung in der Form der Krawatten drängte den Windsor Knoten etwas in den Hintergrund. Die Krawatten wurden fleischiger in der Einlage und weniger stark verjüngt wie bei Kollektionen von Georgio Armani, Hugo Boss, Joop, Cerruti oder Ermenegildo Zegna zu sehen. Ein absolutes „no go“ ist es Krawatten oder Schleifen fertig gebunden zu kaufen. Getreu dem Motto Übung macht den Meister sollten Sie das Binden einer Krawatte am besten an Ihrem Oberschenkel oder an einer Armlehen üben.
Krawatten aus reiner Seide sind für den anspruchsvollen Mann eine Selbstverständlichkeit. Der Charme einer Krawatte und die Intensität der Farben kann durch kein anderes Material erreicht werden. Seide schmückt, ist geschmeidig und weich und zugleich von ausreichender
Widerstandsfähigkeit um die Form der Krawatte dauerhaft zu halten. Hierzu dienen als Einlagen Baumwolle und Leinen Verbindungen. In den Webarten und Optiken einer Krawatte unterscheidet man wie folgt:
Seidenrips: So bezeichnete Krawattenbilder sind normalerweise uni und leben nur durch die diagonale Struktur der Oberfläche, welche durch die  Gabardine Bindung erzeugt wird. Krawatten dieses Grundkörpers werden meist nicht bedruckt. Farben wie schwarz für die Trauer oder silber für fröhlich elegante Anlässe und alle Farben des Regenbogens für den Einsatz in Freizeit und Beruf. Musterungen und Bilder werden bei Seidenrips-Krawatten stets gewebt. Als der Stärkste Vertreter dieser Fraktion gilt es den Regimentsstreifen zu nennen. Sportclubs, Regimenter Internate und Universitäten pflegen hier Ihre eigenen Farben, Wappen und Symbole. Der Ursprung der Club Ties geht auf den Cricket Club I Zangari in Cambridge zurück. Dieser statte 1845 alle Mitglieder mit einer farbigen Krawatte aus.
Crepe de Chine: Ein MAtreial das sich für leicht transparent anmutende Seidenstoffe eignet und als gezwirnter Seidenfaden verarbeitet wird. Dieser feine Seidenstoff eignet sich nicht für die Erstellung gewebter Muster, sondern ausschließlich zum Druck der schönsten Designierungen. Krawatten dieser Art eignen sich besonders gut in der Kombination mit Flanell-Anzügen (Eduard Dressler oder Windsor) oder auch zu feinen Kaschmir Qualitäten aus dem Hause Mario Barutti und Hugo Boss.
Gumtwill: Ein Twillgewebe aus reiner Seide mit einem besonders feinen und weichen Griff. Die Oberfläche ist weitaus feiner und mit weniger Struktur als bei einer Seidenripskrawatte. Die Musterungen dieser Krawatten werden ebenfalls gedruckt. Eine besonders edle Variante der Herstellung ist das Ancient-Madder-Verfahren. Die Madder-Wurzel verleiht einer der ältesten Methoden des Färbens ihren Namen, denn aus Ihr wird der rote Farbstoff gewonnen. Unter Zugabe von Salzen werden wunderschöne Maddertöne erzielt. Hierzu zählenrot, kastanienbraun, schokolade und terracotta. Die Paisley Mister der Gumtwill-Krawatten sind orientalischen Ursprungs. Diese Muster erinnert an die Handballen der Menschen, die ursprünglich im indischen Kaschmir Gebiet die Seidenstoffe mit ihren Händen bedruckt hatten.Als ein Handelsboykott dazu führte, dass die Paisley Stoffe aus Indien nicht mehr importiert werden durften wurde in einer britischen Kleinstadt namens Paisley dieses orientalische Fruchtbarkeitssymbol kopiert. Gumtwill Krawatten sollten zum sportlichen Sakko und weniger zu offiziellen Anlässen getragen werden.
Wollkrawatten: Wohle eine eher seltene Art dieser Spezies und bevorzugt von Italienern getragen. Sie werden aus reiner Schurwolle, Lambswool, Alpaka und Kaschmir in unterschiedlichen Mischungen verarbeitet. Aufgrund der sehr weichen Ripsbindungen sind diese Krawatten weicher und schmeichelnder als Seidenkrawatten, gleichzeitig aber auch empfindlicher und weniger langlebig. Wollkrawatten von Pal Zileri , Hugo Boss oder Carruti empfehlen sich zu Sakko Kombinationen oder Anzügen mit sportiven Dessins wie Glencheck oder Hahnentritt in den Farben schwarz-weiß oder braun-beige.
Mogador Krawatten: Mit einer Kette aus Baumwolle und einen Schussfaden aus Seide werden diese Qualitäten in einer Ripsbindung gefertigt. Sie zeichnen sich aus durch eine besondere Feinheit und sehr gleichmäßige Oberfläche. Die unifarbenen oder gestreifetne Mogador Krawatten brillieren in einem matten Glanz und werden bevorzugt zu feinen Anzügen in den Farben grau, Anthrazit, schwarz oder dunkelblau getragen.
Irish-Popeline-Krawatten: Krawatten dieser Art haben eine lange Tradition. Das Edikt von Nantes veranlasst im Jahre 1683 französische Hugenotten, zumeist Seidenweber aus Avignon, Lyon und Tours, nach Irland auszuwandern. In Avignon werden im Auftrag des Papstes besondere Seidenstoffe gewebt; die so genannten Popeline. In Irland nehmen die französischen Auswanderer die Produktion des Seidenstoffes Popeline wieder auf. Irish Popeline wird in einem Verhältnis von 50% Wolle und 50% Seide gemischt und aufwändig gewebt.